Ideen für Gotte, Götti und Grosis

Alles begann mit der Postkarte im Briefkasten. Darauf stand: „Mir ist so langweilig“.
Plötzlich nicht mehr zur Schule gehen zu dürfen und keine Kollegen mehr zu treffen, das ist hart. Mein 8-Jähriger Patenbub langweilte sich.  Jetzt waren spannende Ideen gefragt, die auf Distanz möglich sind.

Idee Nummer 1
Eine Fortsetzungsgeschichte mit kleinen Videos. Video Teil eins, wird aufs Smartphone der Mutter geschickt. Dazu gibt es eine oder mehrere Fragen. Eine Frage kann sein: wie geht die Geschichte weiter? Eine andere: wo ist das Land, in dem die Geschichte beginnt.

Was es dazu braucht:
Zeit
Ein Smartphone
Eine wahre oder eine gut erfundene Geschichte in mehreren Teilen
Bilder oder kurze Videos
Den Mut nicht perfekt zu sein
Freude am Basteln

Die Freude ist gross, wenn die Antwort zu den Fragen auf meinem Smartphone ankommt.
Dann nämlich heisst es, eine neue Folge kreieren.
Interessiert an der Fortsetzung? Mail an ritascheurer@bluewin.ch mit
Vermerk Fortsetzung Malaga

Fürs iPhone gibts die App iMovie. Sie ist einfach zu handhaben.
YouTube Tutorial zu iMovie https://youtu.be/Q9aQqjnvL4w

Für Andorid gibts
PowerDirector Videobearbeitung
YouTube Tutorial https://youtu.be/NZAMiRju-fo

Idee 2
Ein Kreuzworträtsel mit Fragen zum Lieblingstier, Essen, Sport etc.
Einfach zu erstellen. Um einen sinnvollen Lösungssatz zu erhalten braucht es etwas Fantasie. Die Buchstaben müssen logischerweise alle im Rätsel vorkommen.
Rätsel und Lösung ausdrucken – in zwei Couverts legen und ab die Post.
Das Rätsel wird an das Kind, die Lösung an die Eltern geschickt.

Was es dazu braucht:
Fantasie
Vorlieben des Kindes kennen
https://www.xwords-generator.de/de

 

Erfolgreich lernen und behalten 5 Tipps

Lernen kann anstrengend sein, aber es kann auch Spass machen. Damit die Voraussetzungen besser sind, dass die Anstrengung mit Spass verbunden ist, sind hier 5 Tipps beschrieben.

Vor dem Lernen das Vorwissen aktivieren
Vor einer Weiterbildung oder bevor man sich in Fachliteratur vertieft, überlegen, was man schon zum Thema weiss. Je mehr man über ein Thema weiss, desto mehr lernt man dazu, desto schneller kann das neue Wissen verknüpft werden. Ein Artikel zu einem völlig unbekannten Thema ist schwieriger zu lesen und zu verstehen, als wenn bereits Anknüpfpunkte bestehen.  
In der Bildung wird oft das Matthäus-Prinzip erwähnt; dabei ist der Bibelvers gemeint in Matthäus 13.12: «Wer hat dem wird gegeben….». Oder eben: Wer bereits Vorkenntnisse hat, lernt besser.  

Volle Konzentration
Ganz bei einer Sache sein hilft, Neues zu erfassen und zu behalten. Längst ist bekannt, dass  Multitasking nicht gut ist.

Im Lerntoolkit der Uni Bern steht unter anderen Tipps: «Ein ungeteilter Aufmerksamkeitsfokus ist die Voraussetzung für effizientes Lernen.»

Was bringt es mir?
Neugierde und Emotionen helfen, fast bei jedem Thema etwas Interessantes zu finden.
Wenn nicht, ist es schade um die Zeit.

Einem Freund/einer Freundin davon erzählen
Wann immer möglich, das Gelernte weitererzählen. Wenn keine interessierte Zuhörerin/Zuhörer zur Verfügung steht, dann kann man auch eine Skizze oder ein Mindmap machen, um wesentliches festzuhalten.

Gelerntes schnell umsetzen
Das Gehirn ist wie eine Badewanne. Mit dem Unterschied, dass es bei der Badewanne länger dauert, bis sie überläuft. Nach 5 Minuten Fachliteratur, überläuft das Arbeitsgedächtnis. Regelmässig Stichworte aufschreiben oder eine Denkpause einlegen, damit das Gelesene oder Gelernte im Gehirn hängen bleibt. Weiterlesen „Erfolgreich lernen und behalten 5 Tipps“

Spass haben oder immer vernünftig sein?

 Meine Mutter pflegte bei den Hausaufgaben zu sagen: „Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen.“ Andere Sprichwörter wie z.B. verschiebe nichts auf Morgen, was du heute kannst besorgen. Oder: Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute. Sie alle besagen, dass die Musse den Faulen gehört. Für meine Eltern war Fleiss wichtig.

Heute geht’s mir oft so, dass die Arbeit getan ist, die Wäsche gebügelt, die Post erledigt, die Rechnungen bezahlt – und jetzt käme das Vergnügen.

Doch wenn ich es mir auf dem Sofa mit meinem Lieblingsbuch gemütlich mache, schlafe ich nach drei Seiten ein. Nicht weil das Buch langweilig ist, sondern weil schon 23 Uhr ist.

Leicht frustriert, zottle ich ins Badezimmer und dann ab ins Bett. Das Buchzeichen bleibt über Tage fast an derselben Stelle.

Ich fühle mich erwachsen und vernünftig, weil ich Vernünftigeres tue als einen spannenden Roman zu lesen, der eigentlich keinen weiteren Nutzen hat, als dass ich in einer anderen Welt versinke. Weiterlesen „Spass haben oder immer vernünftig sein?“