Fünf Fragen zum Leben und zum Lernen

Beerdigungen habe etwas Abschliessendes. Die Trauer, über den Verlust meines Nachbarn, der noch vor fast zwei Jahren so quick lebendig und humorvoll war, ist gross. Er war ein feiner Mensch ist mit 71 Jahren viel zu früh gestorben. Meine Tränen gelten ihm und auch mir selbst. Ich sitze in der Kirche mit vielen anderen und lausche dem Orgelstück «Air» von Johann Sebastian Bach. Meine eigene Endlichkeit ist spürbar. Je älter ich werde, desto näher scheint das Ende zu kommen. Viele Gedanken gehen mir durch den Kopf.
Was zählt im Leben, was ist wichtig, was möchte ich weitergeben, was soll man einmal über mich sagen. Mir die Zeit zu nehmen, um den Gedanke zu folgen, das Leben so zu sagen vom Ende her denken. Das hilft mir im Hier und Jetzt zu leben und dankbar zu sein für ein erfülltes Leben.

Fünf Gedanken und Fragen zum Leben
Was will ich (noch) lernen oder tun?
Wovon träume ich schon lange und weil es verrückt scheint, tue ich es nicht?

Was möchte ich unbedingt weitergeben?
Welche Spuren will ich hinterlassen?

Welche Menschen sind wichtig für mich / wem bin ich wichtig?
Mit wem möchte ich mehr Zeit verbringen?

Wenn meine Zeit begrenzt ist, was ist das erste, das ich nicht mehr tue?
Was tue ich obwohl ich es eigentlich nicht mag?

Bei wem will ich mich bedanken oder wem will ich verzeihen?
Da fällt mir ein Freund ein, dem ich viel zu verdanken habe

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Fo-Kuss für den Kopf

Nach dem Mittagessen komme ich in mein Büro zurück. Trotz starkem Kaffee, gelingt es mir heute nicht, mich auf mein Konzept zu konzentrieren und daran weiterzuarbeiten. Tausend Gedanken und Aufgaben, gehen mir durch den Kopf. Die erledige ich auch. Doch meine wichtigste Arbeit für heute, die bleibt liegen. Dabei wäre es gerade heute angenehm ruhig, die Strasse wenig befahren und kein Baulärm. Mein Kopf will jedoch keine Ruhe geben. Er widersetzt sich strickte den Vorgaben, die ich ihm gebe: „Denke jetzt an nichts anderes, als an das Konzept für den nächsten Kurs.“ Aber es kommt mir vor, als riefen alle Hirnzellen gemeinsam: „Nein, ich kann jetzt nicht!“ An etwas anderes denken und in Bewegung kommen soll helfen, wenn es mit einer Aufgabe nicht  weitergeht. Also reduziere ich die Anzahl der eMails in meinem Posteingang von 179 auf 155. Aufräumen entlastet, sagt Marie Kondo die japanische Meisteraufräumerin: „Entweder versprüht ein Gegenstand Funken der Freude oder er kann weggeworfen werden.“ Weiterlesen „Fo-Kuss für den Kopf“