Die Ziele sind gesetzt und jetzt? Erreichen natürlich – what else?

Fünf Tipps um Ziele zu erreichen

Wir setzen täglich Ziele für unser Team, unsere Klasse, mit unseren Klienten oder für uns selbst. Mit dem perfekten formulieren der Ziele ist es jedoch noch nicht getan. Das Ziel in einem meiner Kurse ist: „Die Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer sind sich ihrer Wirkung (verbal und nonverbal) bewusst“. Nun liegt es an mir, den Unterricht so zu gestalten, dass es in einem Tag möglich ist, die eigene Wirkung zu erproben und von den anderen Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern ein Feedback zu erhalten. Bereits während und nicht erst nach dem Kurs, soll die Wirkung erprobt und erlebt werden. Die Teilnehmenden halten daher ein zweiminütiges Kurzreferat zum Thema „Was ist mir in letzter Zeit so richtig misslungen?“ Mit einem Smartphone werden die Auftritte aufgezeichnet. Die Geschichten sind meisten lustig und Lacher sind garantiert. Anschliessen werden die aufgezeichneten Vorträge zu zweit analysiert, und die Teilnehmenden erhalten so Rückmeldung zum Auftritt.

Fünf Tipps um Ziele zu erreichen

  • Braucht es viel Übung, um das gesetzte Ziel zu erreichen, wie z.B. beherrschen des 10-Finger Systems, kommt man nicht drum herum zu üben. Dabei darf die Schwelle nicht zu hoch gesetzt sein. 10 Minuten täglich, ist bereits eine gute Leistung. Nimmt man sich zu viel vor, besteht die Gefahr, die Übungssequenz zu verschieben und nichts zu tun
  • Reflektiert und clever trainieren resp. üben. Wer sich für eine mündliche Prüfung vorbereitet, muss Fachwissen vertiefen und auch argumentieren und begründen können
  • Führe Gewohnheiten ein, um Ziele zu erreichen. Setze grosse Ziele und mache kleine Schritte. Das war früher das Schnellrechentraining vor der Mathestunde
  • Folge einem Plan und halte die Abmachungen mit dir selbst ein, so dass du Freude am Fortschritt hast. Unterstütze die Klasse und die Klienten das Ziel zu erreichen indem klar ist, wie es erreicht werden kann
  • TUN – „Es gibt nichts Gutes: außer man tut es.“ Sagte schon Erich Kästner. Gut formulierte Ziele zu setzen ist ein Anfang. Die 72 Stunden Regel besagt, dass es viel wahrscheinlicher ist ein Ziel zu erreichen, wenn der erste Schritt bereits in den ersten 72 Stunden erfolgt um das Vorhaben umzusetzen.

Was ich von meinen Mentors Ariel&Shya Kane gelernt habe: Wer mit dem Leben unzufrieden ist, wird auch nicht zufrieden sein, wenn alle Ziele erreicht sind.

Ziele setzen und erreichen – ein Coaching kann dabei helfen – mein Angebot

Quellen:
http://karrierebibel.de/72-stunden-regel/ (aufgerufen am 01.09.2017)
The One Thing, Keller G., Papasan J.

Perspektivenwechsel

Der Hundetrainer macht es so
Das Ganze einmal andersrum. Im Alltag bin ich die Lehrerin und hoffe, meine „SchülerInnen“ lernen etwas Sinnvolles bei mir. Heute bin ich die „Schülerin“ mit dem Ziel, dass mein Hund Tapas besser abrufbar wird. So sieht es mit dem zurückrufen normalerweise aus. „Tapas – hier!“, rufe ich im Wald, oft bereits mit einem Stück Wurst in der Hand. Tapas schaut mich an und kommt sofort, meistens, etwa fünf von zehn Mal. Anders ist es, wenn Tapas beschäftigt ist mit einer spannenden Spur oder wenn sie schnüffelt, was sie liebend gerne tut. In diesem Fall tönt es dann so: „Tapas, hier“, nichts geschieht. Etwas lauter: „Tapaaas hier!!!!“, keine Reaktion. Nun will ich vom Hundetrainer Remo Rufer wissen, wie ich meine Erfolgsquote steigern kann. Sagen wir um 30% das heisst acht von zehn Mal.
Hundetrainer_1

Die erste Übung, erklärt mir Remo, hat mit der klassischen Konditionierung zu tun. Auf einen Reiz folgt eine Reaktion. Mit einem sogenannten Marker, einem wohlklingenden Wort, kann ich Tapas darauf einstimmen. Ich wähle „Yip“, als Marker, das tönt sanft. Weiterlesen „Perspektivenwechsel“