Nichts zu lachen
Lachen auf dem SUP

Nichts zu lachen

Das neue Stand Up Paddleboard (SUP) ist endlich aufgepumt. Es hat einiges gebraucht, bis das Manometer vom gelben in den grünen Bereich wechselte. Der Widerstand wuchs mit jedem Luftstoss. Die Aussentemperatur bei 28 Grad machte es auch nicht besser.
Nun war das SUP lange in der Tasche. Als ich mir das SUP im Mai anschaffte, wurde mir alles haargenau erklärt. Jetzt ist Ende August und das Board durfte bisher nur zweimal aufs Wasser.
Höchste Zeit dies zu ändern. Der Lago Maggiore lädt ein zum SUP’len. Das Wasser ist ruhig, es sind kaum Motorboote auf dem Wasser und im September sind glücklicherweise nicht so viele Zuschauer:innen am Strand – wenn meine Haltung auf dem Board noch nicht so sportlich-elegant aussieht. So lege ich also das frisch aufgepumpte Board aufs Wasser gebe ihm einen Schupf, klettere drauf.

SUP unter dem Baum am See
Starboard

Los geht’s

Los geht’s, das Paddel ist auf die richtige Länge eingestellt. Erst noch ein bisschen unsicher stehe ich bald aufrecht und stolz auf meinem Board. Nicht schlecht, finde ich, das Board war ja fast drei Monate in der Verpackung.

Das Paddel gleitet mit einem kräftigen Stoss ins Wasser, doch statt geradeaus wie sonst macht das Brett eigenartige Kurven. Als wolle es nicht in die gleiche Richtung wie ich.

Irgendwie ist heute alles anders als sonst. Jetzt erst fällt es mir auf: Die Schrift auf dem Starboard ist verkehrt herum und die Spitze des Brettes zeigt nach hinten. Ich falle beinahe ins Wasser, so muss ich über mich lachen. Nicht wegen meinem Gleichgewicht, sondern weil ich so über mich lachen muss. Das Dings will nicht in die Richtung, in die ich will, weil ich verkehrt herum daraufstehe.

Vogelperspektive

Katrin Bärtschi von movemotion.ch schlägt vor, etwas Leichtigkeit ins Leben zu bringen, indem wir spielerisch die Vogelperspektive einnehmen. Darum stelle ich mir nun vor, was wohl die Möwe denkt, die über den See fliegt? Ich weiss es nicht, aber sie lacht sehr laut. Vielleicht eine Lachmöwe?  

Lachst du auch manchmal über dich selber? Dann freue ich mich auf deinen Kommentar.

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Susanne Kast

    Viel Spass beim Paddeln – rückwärts oder vorwärts – schon draufbleiben wär für mich schwierig!

    1. Rita Scheurer

      Unbedingt ausprobieren – am besten aber vorwärts. Das Board ist recht breit, es hält sich gut auf dem Wasser.

  2. Elke Dr. Franzki

    Na, klar! Das ist eins der besten „Lachen“ überhaupt- nicht ins sich beschimpfen abzurutschen sondern vielleicht sogar noch andere mitmachen zu lassen. Ich hatte mal beim Segel setzen auf der Alster an einer Boje das Groß verhakt, es kam eine Böe, wir kippten zur Seite und ich lag im Wasser! Ich lachte, vom nahen Steg wurde gelacht, das Wasser war erfrischend! 😁

    1. Rita Scheurer

      So schön, das stelle ich mir auch lustig vor und die Zuschauer:innen hatten Spass.

  3. Katrin Bärtschi

    Schöne Vorstellung, einmal etwas Lachmöve sein. Und ich kann dir nachfühlen😊. Mir ging es einmal ähnlich, sprich ich habe mich nur im Kreis gedreht. Doch auch die Vogelperspektive hat mir in diesem Moment nicht geholfen…ich hatte die Finne vergessen😉.

    1. Rita Scheurer

      So toll, das macht uns einfach so menschlich und die Lachmöven freuen sich und lachen über uns

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