Erfolgreich lernen und behalten 5 Tipps

Lernen kann anstrengend sein, aber es kann auch Spass machen. Damit die Voraussetzungen besser sind, dass die Anstrengung mit Spass verbunden ist, sind hier 5 Tipps beschrieben.

Vor dem Lernen das Vorwissen aktivieren
Vor einer Weiterbildung oder bevor man sich in Fachliteratur vertieft, überlegen, was man schon zum Thema weiss. Je mehr man über ein Thema weiss, desto mehr lernt man dazu, desto schneller kann das neue Wissen verknüpft werden. Ein Artikel zu einem völlig unbekannten Thema ist schwieriger zu lesen und zu verstehen, als wenn bereits Anknüpfpunkte bestehen.  
In der Bildung wird oft das Matthäus-Prinzip erwähnt; dabei ist der Bibelvers gemeint in Matthäus 13.12: «Wer hat dem wird gegeben….». Oder eben: Wer bereits Vorkenntnisse hat, lernt besser.  

Volle Konzentration
Ganz bei einer Sache sein hilft, Neues zu erfassen und zu behalten. Längst ist bekannt, dass  Multitasking nicht gut ist.

Im Lerntoolkit der Uni Bern steht unter anderen Tipps: «Ein ungeteilter Aufmerksamkeitsfokus ist die Voraussetzung für effizientes Lernen.»

Was bringt es mir?
Neugierde und Emotionen helfen, fast bei jedem Thema etwas Interessantes zu finden.
Wenn nicht, ist es schade um die Zeit.

Einem Freund/einer Freundin davon erzählen
Wann immer möglich, das Gelernte weitererzählen. Wenn keine interessierte Zuhörerin/Zuhörer zur Verfügung steht, dann kann man auch eine Skizze oder ein Mindmap machen, um wesentliches festzuhalten.

Gelerntes schnell umsetzen
Das Gehirn ist wie eine Badewanne. Mit dem Unterschied, dass es bei der Badewanne länger dauert, bis sie überläuft. Nach 5 Minuten Fachliteratur, überläuft das Arbeitsgedächtnis. Regelmässig Stichworte aufschreiben oder eine Denkpause einlegen, damit das Gelesene oder Gelernte im Gehirn hängen bleibt.

Eigene Erfahrungen oder wie ich zu diesem Thema komme
Neulich nahm ich an einem Kurs teil. Ich lernte dort mit dem iPhone Videos zu drehen. Schon öfter experimentierte ich damit und entdeckte die Lust mehr dazu zu lernen. An diesem Kurs hatte ich aus oben erwähnten Gründen enorm  viel Spass.

Weil ich bereits viel wusste und auch schon Videos gedreht hatte, konnte ich auf Wissen aufbauen und Fragen stellen.

Der Unterricht hatte viele Nebenwirkungen. Ich lernte neugierige Menschen kennen, hatte gute Gespräche und war am Schluss motiviert, das Gelernte sofort umzusetzen.

Am Abend nach dem Kurs, war ich ausgerüstet mit Ideen und Know-how, wie ich meine Videos gestalten kann. Und ein paar Tage später habe ich einiges bereits angewendet: Ich war mit meinem Hund Tapas unterwegs und filmte ein paar Sequenzen. Diese beschriftete ich, unterlegte Musik und schnitt die Teile entsprechend dem Gelernten zusammen.

Und hier das Produkt: Unterwegs in Bern mit meinem Hund Tapas

Mutig neues lernen in einem Coaching  – ich freue mich auf deine/Ihre Anfrage.

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