Wissen zum Mitnehmen

Wie mein erster E-Learning Snack entsteht
Grosse Ziele am Anfang
Als Vorbereitung zu einem 7-tägigen Kurs, erstelle ich ein E-Learning «Snack». Jawohl, richtig gelesen, «Snack» heisst eine E-Learning Einheit in der IT Sprache. Die Lernenden sollen begeistert sein und sich den Inhalt spielerisch einprägen. Mein «Snack» soll motivierend, lustig und lehrreich sein.
Verschiedene Kommunikationsmodelle sollen auf dem E-Weg gelernt werden. Modelle zu verbaler und nonverbaler Kommunikation, zum Zuhören und so weiter und so fort. Alles ist besonders wichtig. Das stelle ich mir vor, soll man e-lernen können mit dem Snack. Es soll nachhaltig sein aber nicht Bauchweh machen. Sich nach dem Verdauen selbstverständlich in wunderbar ausgeprägte Kommunikationsmuskeln verwandeln.
Aber geht das wirklich? Zweifel sind erlaubt: Wie soll das gehen? Wir lernen Kommunikation alleine vor dem PC per E-Snack? Das ist doch ein Widerspruch in sich. Das werden wir sehen.

Die E-Snack Anfängerin buchstabiert zurück
Damit beim ersten Projekt ein E- «Snack» entsteht und kein üppiges Mehrgangmenu, heisst es zurückbuchstabieren. Nicht alles, was Kommunikation ausmacht, kann in einen E-Snack gepackt werde. So einige ich mich mit Unterstützung der Schulungskoordinatorin auf das „Vier Nachrichten Modell“ von Schulz von Thun und 25 Minuten E-Learning Zeit. Ich werde bescheiden und denke, wenn einige Grundlagen verstanden werden, kann ich im Kurs darauf aufbauen. Denn wenn ein E-Menu schwer aufliegt und kaum verdaut werden kann, bestellt man so schnell kein zweites.

Weg vom Kindermodus „ich will selber“
Wer wollte als Kind nicht auch alles alleine machen ohne es schon wirklich zu können. Schuhe binden zum Beispiel. Ein Riesengeschrei, wenn die Mutter helfen wollte.
Dieser Regung aus Kinderzeiten ist jetzt wieder da– ich kann das doch selber. Nach einigen Mühen ziehe ich meine Kollegin zu Rate. «Lies mal, wie findest du das – versteht man das?» Nach einer intensiven Diskussion und einigen Anpassungen geht es weiter.

Einsichten auf dem Weg zum ersten Produkt
Es ist hilfreich, nachzufragen, auszutüfteln ohne Anspruch beim ersten Mal bereits einen E-Bestseller zu landen. Besser ist es, einen brauchbaren Prototyp herzustellen, zu testen und dann weiterzuentwickeln. So kann etwas Gutes entstehen.
Mein erster Prototyp ist entstanden und ich bin stolz darauf. Aus einer grossen Vision ist ein erstes bescheidenes Produkt entstanden. Doch vielleicht wird in Zukunft aus mehreren Snacks ein grösseres E-Menu.
Welches ist dein Prototyp, den du anpackst und testest? Schreibe deine Idee in den Kommentar

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